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Wann und wo Einbrecher am häufigsten zuschlagen

Haben Sie sich einmal die Frage gestellt, wann Einbrecher am häufigsten ihrem strafbaren Handwerk nachgehen? Die Vermutung liegt nahe, dass insbesondere nachts und in Ferienzeiten, wenn viele Deutsche im Urlaub sind, Hochkonjunktur für Einbrecher sein müsste. Auf Basis des Einbruchreports 2015 des kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (kurz GDV) ergibt sich allerdings ein etwas anderes Bild.

Im Sommer eher wenig Einbrüche

Betrachtet man allein den Sommermonat Juli fällt auf, dass hier sogar am wenigsten in deutsche Haushalte eingebrochen wird. Die folgenden Ferienmonate August und September lassen die Einbruchszahl nur geringfügig ansteigen. Tatsächlich sind die einbruchsreichsten Zeiten die kalten, dunklen Wintermonate von November bis Januar des Folgejahres. Auch die Zeitpunkte sind überraschend. Der Zeitraum mit den meisten Straftaten ist von 16-20 Uhr. Dicht gefolgt von der Mittagszeit zwischen 10 und 14 Uhr. Spät abends und früh morgens ist die Anzahl der Wohnungseinbrüche dagegen eher gering. Bevor in die detaillierten Zahlen eingetaucht wird, wird erst einmal ein Blick auf die am häufigsten von Einbrüchen geplagten Regionen geworfen.

Hier zeichnet sich ein klares Bild ab: Westdeutsche Großstädte sind bevorzugtes Einbruchsziel von Kriminellen. Das Treppchen teilen sich die Bundesländer Bremen (535,4 Fälle pro 100.000 Einwohner), Hamburg (510,9 Fälle) und Nordrhein-Westfalen (353,6 Fälle). Berlin ist das erste ostdeutsche Bundesland mit 340,5 Fällen. Ansonsten bleiben die ostdeutschen Bundesländer eher von Einbrüchen verschont und finden sich auf den hinteren Plätzen wieder. Am geringsten ist die Einbruchsquote in Bayern mit 58,9 Fällen.

Die komplette Übersicht:

  1. Bremen (535,4 Fällen pro 100.000 Einwohner)
  2. Hamburg (510,9 Fälle)
  3. Nordrhein-Westfalen (353,6 Fälle)
  4. Berlin (340,5 Fälle)
  5. Schleswig-Holstein (298,7 Fälle)
  6. Saarland (246,4 Fälle)
  7. Niedersachsen (211,8 Fälle)
  8. Hessen (190,3 Fälle)
  9. Brandenburg (180,5 Fälle)
  10. Rheinland-Pfalz (177,6 Fälle)
  11. Sachsen-Anhalt (125,0 Fälle)
  12. Baden-Württemberg (114,4 Fälle)
  13. Sachsen (105,0 Fälle)
  14. Mecklenburg-Vorpommern (95,1 Fälle)
  15. Thüringen (68,5 Fälle)
  16. Bayern (58,9 Fälle)

Einbrecher bevorzugen Fenster oder Wohnungstüren

Der Einbruchsreport klärt des Weiteren auf, dass Einfamilienhäuser und Kellerwohnungen in Mehrfamilienhäusern besonders häufig Opfer von Einbrüchen werden. Als Einstiegspunkte favorisieren die Straftäter offensichtlich Fenster (40,4 %), Terrassen- und Balkontüren (40,7 %) oder Kellerfenster (4,5 %) in Einfamilienhäusern, sowie Wohnungstüren (55,8 %), Terrassen- und Balkontüren (23,2 %) oder Fenster (18,6 %) in Mehrfamilienhäusern. Gleichzeitig zeigt der Report, dass scheinbar nur sehr wenig Menschen auf einbruchshemmende Sicherheitstechnik setzen. Gerade Wohnungstüren oder Fenster kann man optimal mit Panzerriegeln oder Zusatzschlössern sichern.

Die wenigsten Einbrecher sind im Besitz von Spezialwerkzeug und setzen nach wie vor auf rohe Gewalt. Ein gezielter Schlag mit einem Schraubendreher oder durch geschicktes aufhebeln mit einer Brechstange, haben sich Einbrecher in Sekundenschnelle Zutritt zu einer Wohnung verschafft. Soweit muss es aber gar nicht erst kommen. Effiziente Sicherheitstechnik für den Tür– oder Fensterbereich verhindert den schnellen Einstieg und schreckt potentielle Straftäter ab. In der Regel verlassen Einbrecher schnell den Ort des Geschehens, sofern sie nicht in kürzester Zeit oder ohne große Gewalteinwirkung eine Tür oder ein Fenster geknackt haben.

Zurück zu den Zahlen

Wie am Ende des ersten Abschnitts erwähnt, wird ein abschließender Blick auf die Statistik des Reports geworfen. Ausführliche Betrachtungen der einzelnen Punkte, sowie viele weitere Analysen und Hinweise entnehmen Sie bitte den unten verlinkten Reports.

Prozentuale Verteilung der Monate mit den häufigsten Einbrüchen:

  • Januar: 8,6 %
  • Februar: 6,3 %
  • März: 5,9 %
  • April: 5,8 %
  • Mai: 7,8 %
  • Juni: 6,4 %
  • Juli: 4,8 %
  • August: 6,9 %
  • September: 8,2 %
  • Oktober: 11,1 %
  • November: 11,4 %
  • Dezember: 16,9 %
Einbruchszahlen 2015 Tortendiagramm

Einbruchszahlen je Monat 2015 als Tortendiagramm gargestellt

Die dunklen Wintermonate sind bei Einbrechern besonders beliebt. Helfen können da abschreckende Überwachungskameras gepaart mit Bewegungsmeldern. Die bei uns vorgestellten Modelle sind wetterfest und verfügen über einen Nachtsichtmodus, der selbst in sehr dunklen Bereichen scharfe Aufnahmen von Verbrechern erstellen kann. Panzerriegel und Zusatzschlösser verhindern ein schnelles Eindringen in Ihre Wohnung und vertreiben die Täter schnell vom Tatort.

Als Zeitpunkte sind insbesondere die Mittags- und Abendzeit für häufige Einbrüche bekannt:

  • 0 bis 2 Uhr: 3,8 %
  • 2 bis 4 Uhr: 5,8 %
  • 4 bis 6 Uhr: 1,6 %
  • 6 bis 8 Uhr: 0,4 %
  • 8 bis 10 Uhr: 3,6 %
  • 10 bis 12 Uhr: 13,6 %
  • 12 bis 14 Uhr: 16,8 %
  • 14 bis 16 Uhr: 9,5 %
  • 16 bis 18 Uhr: 18,0 %
  • 18 bis 20 Uhr: 13,2 %
  • 20 bis 22 Uhr: 10,3 %
  • 22 bis 24 Uhr: 3,3 %

Vor allem zur Mittagszeit, wenn die meisten Menschen am Arbeiten sind, ist ein effizienter Schutz der Wohnung immens wichtig. Auch hier helfen beidseitig schließbare Panzerriegel an den Wohnungstüren vor Einbrüchen. Um abends nicht Opfer eines unter einem Vorwand klingelnden Täters zu werden, empfehlen wir Freisprechanlagen mit Videofunktion.

Ein Einbruch kostet nicht nur Nerven und das Gefühl der Sicherheit

Neben dem psychischen Schäden die ein Einbruch mit sich bringt, ist vor allem der finanzielle Schaden nicht unerheblich. Seit einigen Jahren ist der durchschnittliche Wert der Ausbeute und der entstehende Sachschaden durch Gewalteinwirkung an Gegenständen in der Wohnung mit 3250€ auf einem konstant hohen Niveau. Wenn man bedenkt, dass die Täter in den meisten Fällen nur wenige Augenblicke am Tatort bleiben ist das eine sehr gute Ausbeute für die Straftäter. Sicherheitstechnik kostet dagegen nur einen Bruchteil und kann sowohl psychischen als auch finanziellen Schaden vorbeugen.

Hier geht es zu den Reports der vergangenen Jahre:

Einbruchsreport 2015

Einbruchsreport 2016

Einbruchsreport 2017



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